Smart Games von Jumbo

Pinguintanz auf dem Tetris-Eis

smartgames

Wie kriege ich bloß den Pinguin so auf die Eisscholle, dass die Schneelandschaft der Lösung entspricht? Und warum fehlt mir in dem Flach-Tetris eine Ecke? Echt toll, diese Computer-Knobelspiele. Doch halt: Das Wort „Computer“ streichen wir mal schnell. Denn Jumbos „Smart Games“ sind zum Anfassen und machen nicht nur Kinder schlau.

Ich habe wirklich gestaunt, als ich die Pressemitteilung zu „IQ Fit“ gelesen habe. Ein Kästchen mit bunten Steinformen, wie ich sie aus dem berühmten „Tetris“ kenne, ist gleichzeitig Spielbrett, und gedacht ist dieses „Smart Game“ vor allem für einen Spieler. Bestellt, getestet, begeistert!

Jumbo hat sich für die Logiktrainer-Reihe jede Menge Spiele einfallen lassen, die ich so oder so ähnlich vom PC, Nintendo DS und dem iPad kenne. Dieses „IQ Fit“ ist zum Beispiel ein beliebtes Mini-Logikspiel in Wimmelbildspielen. Der einzige Unterschied: Statt die Aufgabe am Bildschirm anzuzeigen, wird sie mir in einem Heftchen gestellt.

„Smart Games“ leben wie gute virtuelle Knobelspiele durch die langsame Steigerung des Schwierigkeitsgrades und der damit wachsenden Komplexität. Man muss sich das wie in einem Sudoku-Rätselheft vorstellen. Dort sind bei einfachen Sudokus viele Zahlen bereits ins Gitter eingetragen, und je schwieriger das Zahlenrätsel wird, desto weniger Ziffern sind vorgegeben.

Bei „IQ Fit“ ist dies ganz genau so. Zunächst zeigt das Aufgabenheft leichte Übungen, in denen bereits viele Steinformen auf dem Brett liegen. Dann werden es immer weniger – und mein Kopf beginnt ganz schnell zu rauchen.

Auch der „Pinguintanz“ startet mit einem langsamen Rätsel-Walzer und wird dann immer mehr zum Knobel-Jive. Die Aufgabe: Eisschollen (und auch die sind so ein bisschen Tetris-Form) sollen eine Fläche ausfüllen, doch hockt auch noch auf jedem Stück ein Pinguin. Ich lege also erst mal die Ausgangs-Schollen-Lage in Aufgabe 1 aus dem Heft (es sind pro „Smart Game“ 100 Aufgaben) – und gucke wie ein Eisbär mit Darmverschluss: Häh, wieso ist der Pinguin oben links statt unten rechts? Die Scholle gibt es doch gar nicht!

Doch, gibt es! Jedes Eisstück lässt sich an einer Achse in sich verschieben. So wird aus einem rechten Winkel mal eine freie Form, und der fest installierte Pinguin rutscht mit. Pfiffig! Und wirklich herausfordernd, wenn schon das Legen der vorgegebenen Schollen die erste Intelligenz-Hürde ist.

Bei „Troja“ wird es noch komplexer. Gute Trojaner sollen sich gegen böse Speerträger verteidigen. Die Jungs brauchen meine Hilfe, und für die habe ich verschieden geformte Mauerteile (so ganz nebenbei: Sieht irgendwie wie „Tetris“ aus, eine solche Mauer). Die Mauern muss ich so setzen, dass meine guten Trojaner unangreifbar, sprich eingemauert sind.

Glückwunsch, Jumbo, ihr habt mich richtig verblüfft. Ich hätte nicht gedacht, dass typische Knobelspiel-Ideen aus dem Computer so toll in der Plastik-Anfass-Version sind. Oder ist es umgekehrt? Haben die Computer-Knobel-Könige die Ideen aus dem Gesellschaftsspielbereich genommen? Ich denke: Einer hat sich vom anderen inspirieren lassen und das gemopst, was auf seiner Ebene am besten passt.

Deshalb sind die „Smart Games“ eine echte Empfehlung für alle, die gern knobeln, vor allem, wenn sie dies gern am PC, Nintendo DS oder iPad tun. Denn ganz ehrlich: Dieses Klicken und Klackern der Teile, wenn man sie setzt, und dieses in die Hand nehmen und beim Nachdenken daran herumfummeln, dieses Spielgefühl können Maus und Touchscreen im Leben nicht toppen.

Eltern-Info

Smart Games von Jumbo
IQ Fit
Pinguintanz
Troja

 

Zu wem passt das Spiel/Lernspiel?
Zu jedem Kind oder Erwachsenen, denn Logiktrainer machen in jeder Altersgruppe Spaß und fördern den Grips von jung bis alt.

Alterseignung?
Da die Aufgaben leicht beginnen und immer schwerer werden, ist dies nicht leicht einzuschätzen. Jumbo empfiehlt „ab 6 Jahren“ und liegt damit nicht falsch.

Was muss man können?
Im Grunde nichts, denn man lernt ja das visuelle Denken, die Logik und das Erkennen von komplexen Formen. Auf geht’s und schlauer werden!

Eignung Familie?
Die „Smart Games“ sind so konzipiert, dass die von einem Spieler gespielt werden können. Dem gemeinsamen Lösen von Aufgaben widerspricht dies aber nicht, und es liegt an der Familie selbst, mit ein bisschen Fantasie mehr daraus zu machen.

Steckbrief

Hersteller/Vertrieb: Jumbo
Offizielle Website: http://www.smartgames.eu

Thema Medienkompetenz: Neue Techniken für Kinder

Tasten, Tippen und Techniken lernen

 

Früher war Schönschrift, heute ist Tastatur. Hausaufgaben werden am PC erledigt. Und im Internet finden Kinder viel Wissen. Neue interaktive Techniken zu erlernen, das ist für Kinder heute vollkommen normal und bereits Teil des Grundschulunterrichts. Ich habe ein paar Tipps für Sie, schon Zuhause damit anzufangen.

Anlass meiner Gedanken zu diesem Thema ist das jüngst hier vorgestellte „Pokemon Tastenabenteuer“ für Nintendo DS. Genialer kann man Tippen kaum lernen. Außer im PC-Bereich: United Soft Media hat  mit dem „Goldfinger Junior“ seit Jahren einen Tipptrainer am Start, der nun in der vierten Version erscheint. Auch dieses Programm führt in 26 Lektionen wie in einem Volkshochschulkurs an das Zehnfindersystem heran.

Aber warum eigentlich Tippen lernen? Ganz einfach: Die Grundlagen für alle neuen Techniken sind ja diese:

  • das Beherrschen einer Tastatur
  • Grundlagen der gängigen Office-Programme
  • Grundlagen E-Mail
  • Grundlagen Internet

 

All dies brauchen wir heute, um in der modernen Kommunikationsgesellschaft mitreden und mithalten zu können. Und dafür gibt es neben den Kaufprogrammen auch tolle Gratis-Lösungen.

Texte, Tabellen, Grafiken und Präsentationen: Das können Kinder ganz toll mit dem „Open Office für Kinder“ lernen. Die Kinder-Version der Gratis-Alternative zu Microsoft – „Open Office“ – reduziert alle Programmteile auf das Wesentliche. So zieren große grafische Knöpfe die Menüleisten, wirken die Oberflächen freundlich und schnell durchschaubar. Wie im MS-Office und Open Office hat auch „OO04Kids“ eine Textverarbeitung, ein Zeichenprogramm, eine Tabellenkalkulation und ein Präsentationsprogramm an Bord.

E-Mail und Internet sind kritische Lernbereiche, weil es nicht empfehlenswert ist, Kinder ungebremst aufs Internet loszulassen. Doch auch hier gibt es Gratis-Programme oder Dienste, die Eltern helfen.

Eine tolle Idee für E-Mails ist der Gratis-Dienst „Mail4Kids“. Der Dienst läuft webbasiert wie GMX oder Yahoo-Mail und arbeitet mit einem rigorosen Spam-Filter. Der Clou an der Kinder- und Elternsicherung: Kinder können E-Mails nur empfangen, wenn sie den Absender in ihrer Freundesliste führen.

Das Thema „Kinder-Browser“ ist vielschichtig. Es gibt Kauf- und Gratis-Kinderbrowser und Dienste mit recht unterschiedlichen Sicherheitseinstellungen. Die beste Idee, die mir bisher über den Weg gelaufen ist, hat Dolphin Secure mit einem sehr individuellen und kostengünstigen System. Denn hier arbeiten Kinder und Eltern im Team, wenn es um die Freigabe von Webseiten geht.

Doch wie können Eltern all dies begleiten? Dazu nächste Woche ein paar Tipps für Eltern!

 

3 Technik-Tipps für moderne Kinder

Kinder-Office
http://wiki.ooo4kids.org

Kinder-E-Mail
www.mail4kidz.de

Kinder-Browser
http://www.dolphinsecure.de/

Softwaretipp Emil und Pauline in England 2.0

Knuffig und kompetent

Ich finde die beiden toll, und das, seit es sie gibt. Der knuffige Eisbär und die pfiffige Pinguindame haben mich noch nie enttäuscht. Ja, ich bin Fan von „Emil und Pauline“, denn sie stehen für eine der schönsten Lernreihen für Grundschüler. Mit „Emil und Pauline in England 2.0“ zeigen sie wieder, dass sie very well Schulstoff vermitteln.

Warum ich die beiden mag? Weil alles an der Lernspielserie sympathisch ist. Die Grafik war in den ersten Ausgaben schon ausgesprochen schön und ist es heute umso mehr. Die Vertonung – vor allem die Sprachausgabe – passt einfach und verzichtet auf tonale Klischees. Die Aufgaben glänzen durch Vielfalt und Kreativität. Und yes: Dieser knackige Irish Folk beim CD-Start ist ein echter Hit!

Allein der motiviert, muss es aber gar nicht, denn wie bei kaum einer anderen Lernspiel-Serie schaffen „Emil und Pauline“ in ihrer Gesamtheit ein lockerleichtes Lernumfeld, in dem Kinder häufig gar nicht merken, dass sie im Grunde handfeste Lernarbeit verrichten. Denn die rund 50 Wörter, die für den Aufbau des ersten Fremdsprach-Wortschatzes gelernt werden, entsprechen den Zielrichtungen der Lehrpläne der Grundschule.

Wie man es von Emil und Pauline gewohnt ist, stellen die beiden Lern-Tiere typische Szenen in England vor, in denen mit den Vokabeln gelernspielt wird, etwa in der U-Bahn oder auf dem Gelände von Stonehenge. Das Originelle der Aufgaben wird nur noch durch die witzige Grafik getoppt, und natürlich ist die Navigation ein Fall fürs Selbstlernen. Eltern können ihre Kinder mit „Emil und Pauline in England 2.0“ allein lassen, denn das Programm lässt die Kinder nicht allein.

Vor jeder Übung wird die Wort-Bild-Liste der Wörter präsentiert, die in der folgenden Aufgabe benötigt werden. Die Wörter werden auch vorgelesen – das nenne ich didaktisch clever. Hier wird nämlich Kindern gleich mal der Sinn des Vokabellernens vermittelt, denn ohne die Wörter können sie ja nicht spielen. Die Botschaft: Wissen ist gut!

Drei Schwierigkeitsgrade, Belohnungen und jede Menge Arbeitsblätter zum Ausdrucken runden „Emil und Pauline in England 2.0“ ab. So kenne ich die Reihe, und so ist es wieder mal richtig gut. Sorry, es ist ja ein Englisch-Lernprogramm. Ich hätte natürlich schreiben müssen: I am amused!

 

Eltern-Info

Emil und Pauline in England 2.0

Zu wem passt das Spiel/Lernspiel?
Zu jedem Kind im Grundschulalter, vielleicht auch im Vorschulalter. Es kommt darauf an, wie in der Familie mit Fremdsprachen umgegangen wird.

Alterseignung?
Siehe oben: Grundschulalter, denn hier wird ja der erste Englisch-Wortschatz aufgebaut.

Was muss man können?
Nichts. Emil und Pauline vermitteln den Stoff so, dass er von Anfang an gelernt wird. Außerdem gibt es überall Hilfen.

Eignung Familie?
Hervorragend, denn im Grundschulalter sollten Eltern ihre Kinder grundsätzlich begleiten. Vielleicht haben sie ja auch Lust, die Lernsoftware als Anregung und Motivationshilfe zu nutzen und eigen Lernspiele zu erfinden?

Steckbrief

Hersteller/Vertrieb: United Soft Media
Systemvoraussetzungen: PC oder MAC
USK-Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Offizielle Website: www.emil-und-pauline.de
Hersteller-Website: http://www.usm.de/

Thema Spiele: Alte PC-Spiele finden

Die „Hundnase“ schnüffelt noch


Der „Schwanzhund“ hat jetzt rund 10 Jahre auf dem Buckel, denn so lange ist es in etwa her, dass die „Hundnase“ zum ersten Mal virtuell auf dem PC lief. Alte Spiele wie Scrabble sind oft schöne Spiele. Und es gibt sie immer noch, die legendären Klassiker. Total verSPIELt zeigt, wie sie gefunden werden.

Gegenüber dem Stand von total verSPIELt in der Leipziger Messehalle wurde Scrabble als Riesenspiel präsentiert, ungefähr in Fußball-Strafraumgröße. Im Gespräch mit einem Standbesucher, der nach Uralt-Spielen fragte, wusste ich noch: „Scrabble“ liegt irgendwo in den Tiefen meines Archivs begraben – doch gibt es das Original heute noch? Gibt es!

Wer Klassiker wie diesen oder PC-Spiel-Legenden wie „Prince of Persia“ oder „Lost Vikings“ sucht, die zu Zeiten der 286er- oder 386er-Rechner das Maß aller Dinge waren, hat viele Möglichkeiten, auf der Nostalgiewelle zu reiten.

Zweitverwertungen und Amazon

Viele Klassiker werden immer wieder neu veröffentlicht oder von Publishern in entsprechende Klassik-Produktreihen eingeordnet. In Deutschland punktet hier zum Beispiel ak tronic. Die haben unter anderem „Scrabble“ mit der Originalverpackung neu aufgelegt, und die findet man am besten bei Amazon.

Ebenfalls interessant ist, dass rund um Klassiker neue Ideen gestrickt werden. Um bei „Scrabble“ zu bleiben: Das Spiel gibt es inzwischen als neue Edition, Ausgabe mit erweiterten Funktionen und 3D-Neuheit von verschiedenen Publishern. Auch hier ist Amazon eine gute Adresse: Original-Titel in der Suche eingeben und einfach schauen, was rauskommt.

Gebrauchte Originale

Mir ist noch niemand über den Weg gelaufen, der ein altes Spiel einfach wegwirft. Wir sind ja schließlich alle Jäger und Sammler. Und so habe auch ich noch eine kleine Kiste auf dem Dachboden stehen, in der Legenden von „Tetris“ über „Sokoban“ bis hin zu „Pacman“ auf Fünf-Ein-Viertel-Floppydisks darauf warten, wiederbelebt zu werden.

Was macht man heute mit alten Spielen? Gebraucht verkaufen oder tauschen. Natürlich sind sie bei eBay zu finden, besser aber noch bei Amazon, denn auch hier kann man ja Gebrauchtes verkaufen. Eine gute Alternative sind Tauschportale wie reBuy, in denen – basierend auf Punkte- oder anderen Systemen – Spiele einfach getauscht werden.

Online-Versionen

Beliebte Klassiker sind heute garantiert Bestandteil von Onlinegames-Portalen. Einerseits laufen dort tatsächlich die Originale, andererseits neue Programmierungen. Ich persönlich bin allerdings kein großer Freund davon, denn häufig sind die neuen Umsetzungen eher einfach gestrickte Flash-Programmierungen, die mit dem Charme der alten Spiele nicht mehr viel gemein haben.

Downloads und ihre Suche

Gesucht, gefunden, gespeichert: Viele Uraltspiele gibt es als Downloads, manche davon sind sogar gratis. Das hat unter anderem den Grund, dass viele Spiele nach dem Durchverkauf des Originals und der Neuauflage als letzte physikalische Verwertung auf der Heft-CD eines Magazins gelandet sind. Doch wir leben ja im digitalen Zeitalter, da geht’s mit der Verwertung ja noch weiter.

Google liefert mit der einfachen Sucheingabe nach dem Schema „Spieltitel PC-Spiel“ sofort Ergebnisse, mit weiteren Stichworten wie „Download“ oder „Vollversion“ noch bessere. „Vollversionen.de“, so nennt sich auch ein Portal, in dem es besagte Exemplare und alte Heft-CDs gibt. Deren Inhalte zu checken lohnt sich!

Darüber hinaus liefert Google noch viele weitere Downloadadressen, bei denen ich aber grundsätzlich zur Vorsicht rate: So Sie keinen Echtzeit-Virenscanner im Einsatz haben, der Downloads vor dem Speichern checkt, sollten Sie auf jeden Fall die Installationsdatei eines alten Spiels aus dem Internet manuell mit einem Virenwächter überprüfen. In der ausführbaren Exe-Datei könnte kein „Schwanzhund“, sondern ein virtueller Sauhund kläffen.

Links zum Thema

Portale mit alten Spielen

Abodonina
Freispiel.de

Downloads Vollversionen

Vollversion.de
Freeware.de
Freeware-Download

Gebrauchte Spiele kaufen

www.amazon.de
www.rebuy.de

Tauschportale

www.balu.de
www.game-change.de
www.hitflip.de
www.swapy.de
http://www.bambali.net/

Softwaretipp Pokémon Tasten-Abenteuer

Tipptraining mit Monster-Spaß

Tipptraining früher: Streng riechender Linoleumboden, Holztische, elektrische Schreibmaschinen, Ausbilder vor der Tafel und „asdf – jklö“. Tipptraining heute: Nintendo DS, drahtlose Tastatur, Pokémon-Monsterchen auf dem Miniscreen und „asdf – jklö“. Kompliment an Nintendo: Die bringen nicht nur das Kunststück fertig, einen strengen Herrn im Arztkittel als Knobelkönig anzuhübschen, die packen Kindern nun auch noch die Volkshochschule ins Handheld. „Pokémon Tasten-Abenteuer“ ist die perfekte Quersumme aus Lernen und populärem Spaß.

So muss Technik: Der Nintendo DS wird in eine Plastikhalterung geschoben, steht nun stabil und senkrecht. Die etwa ein Drittel gegenüber einer PC-Tastatur große DS-Tastatur wird vor das Handheld gelegt, das Lernspiel gestartet und das Keyboard sofort von ihm erkannt. Drahtloses Tippen, das heißt Tippen in der Sitzposition, die dem Kind am angenehmsten erscheint. Und dann geht’s einfach los mit dem „asdf – jklö“.

Die Buchstabenfolgen kennen Sie nicht? Das sind die ersten Schritte des Tipptraining-Schülers, so macht es auch die VHS. Und das ist das Beeindruckende an „Pokémon – Tasten-Abenteuer“: Es ist wirklich der klassische Schreibmaschinenkurs, der Kindern mit all ihren Lieblingsmonstern schmackhaft gemacht wird.

Ich gebe zu: Zu den Viechern hatte ich persönlich nie einen Draht, weil ich einfach nicht dieses Manga-Grafik-Ästhetik mag. Allerdings bin ich immer von der komplexen strategischen Spieltiefe des Konzepts beeindruckt gewesen, das mich vielfach an „Magic the Gathering“ erinnert. Kindern ist das indes alles Wurst: Sie lieben die Monster und sind alle Experten – und deshalb ist Nintendo einfach nur superschlau, diese Wesen als Lerngegenstand einzusetzen.

Statt des Ausbilders an der Tafel laufen mir Pokémons entgegen, die ich mit den richtigen Buchstaben einfangen soll. Das geht munter so weiter, bis ich immer mehr Erfahrung gesammelt habe. Schließlich hat mich das Lernspiel in den „Schnellschreiber-Club“ eingeladen, eine Art Forschungsstation für die kunterbunten Monsterwesen. Und da will ich ja glänzen, da bin ich doch motiviert, da werden die Finger doch immer lockerer.

Schritt für Schritt wird das Tipptraining schwieriger, werden alle Tastenfolgen aus dem Klassikkurs gelernt, bis es dann ebenfalls Schritt für Schritt immer tiefer hinein geht in die Pokémon-Fanwelt. Und irgendwann schaffe ich es und juble darüber, wie es jedes Kind auch tun wird: Juhuuu! Ich habe mein erstes Pokémon richtig benannt! Ich habe seinen Namen fehlerfrei getippt und bin nun bis unter die Haarspitzen motiviert, das Viehzeug schneller und sicherer zu benennen.

Was ich auch ganz stark finde: Neben der inhaltlichen Intelligenz liefert Nintendo auch technische Hochwertigkeit. Wo andere ein mit mehreren Sollbruchstellen durchsiebtes Plastikdingens in den Verkaufskarton schieben, liefert Nintendo ein sehr gut verarbeitetes Drahtlos-Keyboard, dessen Tasten butterweich gelagert sind und auch starken Druck aushalten.

Und was die Langzeit-Motivation angeht: Ein normaler PC-Tipptrainer ist nach dem VHS-Kurs-Inhalt und ein paar Mini-Tippspielen durch. Im „Pokémon Tasten-Abenteuer“ wird die Motivation neben all dieses klassischen Inhalten durch das Bewertungs- und Highscore-System hochgehalten – und es gilt, über 400 der Manga-Typen zu benennen. Das sollte also locker über den Winter reichen, selbst wenn es zu Ostern 2013 noch schneien sollte.

Eltern-Info

Pokémon Tasten-Abenteuer

Zu wem passt das Spiel/Lernspiel?
Zu jedem, der die skurrilen Monsterchen aus Japan mag. Ein Tipptraining macht ohnehin Spaß und ist heute fast schon Pflicht.

Alterseignung?
Kinder sollten lesen können, sonst macht ja ein Tipptraining eher wenig Sinn. Allerdings: Unterschätze ich hier vielleicht die Pokémon-Fans? Lernen die sogar Lesen mit dem Lernspiel? Entscheiden Sie selbst!

Was muss man können?
Nichts. Restlos alles wird ausführlich erklärt, das Pokémon-Tasten-Abenteuer wäre auch ohne Handbuch ausgekommen.

Eignung Familie?
Natürlich perfekt, vor allem dann, wenn auch die Eltern die japanischen Monster mögen. Tun sie nicht? Kinder, jetzt seid ihr dran: Eure Eltern brauchen Nachhilfe, also spielt doch mal den Hauslehrer!

Steckbrief

Hersteller/Vertrieb: Nintendo
Systemvoraussetzungen: Nintendo DS
USK-Altersfreigabe: ab 0 Jahren
Offizielle Website: Nintendo

Softwaretipp Trauma Collector’s Edition

Verträumt traumhafte Träume

Wie verschluckt man ein Hochhaus? Und was hat es mit den Nachtfalken auf sich, die Menschen in einer Bar zu sein scheinen? In „Trauma“ ist alles nur ein Traum, und der ist traumhaft: Selten hat mich ein Adventure derart gefesselt wie dieses.

Headup Games hat aus einem der am meisten preisgekrönten Indie-Games des Jahres eine „Collector’s Edition“ gemacht. Ein „Indie-Game (Indie = Independent = unabhängig) stammt aus der freien Entwicklerszene, die sich vor Kreativität fasst überschlägt. So auch hier: Das klassische Prinzip des „Point-an-Click-Adventures“ (Spielen, indem man mit der Maus klickt) findet in einer Spielwelt statt, die im Grunde aus Fotos konstruiert ist.

Die Spielwelt sind die vier Träume einer jungen Frau, die nach einem schweren Autounfall eine lange Zeit im Krankenhaus verbringt und in ihrem Kopf Kindheit, Jugend- und Studienzeit reflektiert. Ich merke schon: Das ist nicht wirklich Mystery, das ist vor allem Psychologie. Mystery daran ist die Weltklasse-Vertonung, denn die Frauenstimme, die die wahlweise angezeigten Texte liest, ist in ihrer Ruhe und Tiefe unfassbar einnehmend und bedeutungsschwanger zugleich.

Traum 1: Der Teddy aus den Kindheitstagen der Frau ist unter einer Kugel begraben, die ein bisschen aussieht wie die Eier aus Ridley Scotts „Alien“-Filmen. Ich klicke mich durch die Stille, die nur dezent mit Musik untermalt ist und finde auf dem Boden ein Polaroid. Darauf ist eine senkrechte Linie zu sehen, und die Frau verrät: „Wenn Sie dieses Symbol zeichnen, gehen Sie eine Schritt zurück.“

Tolle Idee: Die Maus wird zur Gestensteuerung, die auch gleich die Spielwelt erweitert. Es gibt noch mehr solcher Zeichen-Befehle, womit die Spieltiefe auch gleich wächst. Denn ich weiß ja nicht, wo ich mich drehen oder zur Seite gehen kann oder soll, ich muss es probieren. Und genau deshalb lassen mich die vier Träume, deren Teillösungen miteinander verknüpft sind, nicht los.

„Komisch“, sagt die Frau angesichts der Szene einer Bar, „ich war hier noch nie nachts“. Fesselnd! Und siehe da: Nach der Rettung des Teddys verrät der Menübildschirm, dass ich noch nicht alle 9 von 9 Polaroids (die auch Erinnerungen oder Lösungshinweise sein können) gefunden und noch drei weitere Ziele zu erreichen habe: Einen Wolkenkratzer schlucken, Kaffee mit den Nachtfalken trinken und Früchte finden – hui, Mystery! Das motiviert, denn nach jedem Teilziel erzählt ein Video die Krankenhausgeschichte der jungen Frau, die ebenfalls in jedem Satz und Bild zu denken gibt.

„Trauma“ hat vielen auf der Modell-Hobby-Spiel und INFA gefallen, und dabei habe ich Erstaunliches erlebt: Kinder waren ebenso gefesselt von dem Spiel wie Erwachsene, doch beide Lager spielen ganz anders. Kinder suchen Lösungen und Lösungswege, so konkret wie möglich. Erwachsene sind eher die Entdecker, die die Geschichte auf sich wirken lassen.

Merken Sie was? Adventures sind tolle Spiele für die ganze Familie und machen im Team genau darum Spaß. Habe ich auf den Messen auch so erlebt, und rede überhaupt seit vielen Jahren: Lasst die Glotze ausgeschaltet und spielt ein Abenteuer, es ist ein Erlebnis für den Kopf.

„Trauma“ ist dies ganz bestimmt. Mich nimmt das Spiel ein, berührt mich emotional, lässt mich hier und da wohlig erschauern und immer wieder staunen. Diese Geschichte kommt aus einem klugen Kopf und wandert in Köpfe und Herzen.

Eltern-Info

Trauma Collector’s Edition

Zu wem passt das Spiel/Lernspiel?
Zu jedem, der gut erzählte Geschichten mag und sich auch auf tiefgründige krumme Ideen einlässt. Dieses Spiel fesselt die, die Ruhe mögen.

Alterseignung?
Lesen sollten Kinder können, um die Spielziele zu verstehen. Ansonsten wird gesprochen. Ob Kinder die Geschichte verstehen, lasse ich dahin gestellt sein. Ein Intellektuelles Vergnügen werden vor allem Erwachsene daran haben.

Was muss man können?
Nichts, Trauma ist total intuitiv und lädt zum Entdecken und Ausprobieren ein.

Eignung Familie?
Sehr gut geeignet, denn – siehe Text oben – ein Adventure ist ein Top-Spiel für die Familie. Da Kinder und Erwachsene unterschiedlich spielen, bietet sich Teamwork an.

Steckbrief

Hersteller/Vertrieb: Headup Games
Systemvoraussetzungen: PC und MAC
USK-Altersfreigabe: ab 6 Jahren
Offizielle Website: www.traumagame.com
Headup Games: http://www.headupgames.de/

Total verSPIELt bei Facebook und Twitter: So funktioniert’s

News und Infos auf vielen Kanälen

Total verSPIELt hat natürlich eine Fansite bei Facebook. Auch der Twitter-Kanal ist fertig, und der startet morgen mit den ersten News. Ich möchte Ihnen kurz erklären, wie Sie beide Dienste nutzen können.

Die Facebook-Fansite spiegelt alle Artikel, die Sie hier auf dieser Seite lesen werden. Wer bei Facebook ein eigenes Profil hat, klickt sich einfach in die Fansite. Nicht vergessen: Die Seite liken! So helfen Sie uns beiden: Ich weiß, dass ich bei Facebook Leser habe, und Sie werden – so Sie sich in Ihren eigenen Profileinstellungen bei Facebook via E-Mail benachrichten lassen – über jeden neuen Inhalt im Blog von total verSPIELt via Facebook informiert.

Die Facebook-Fansite erreichen Sie, wenn Sie auf den gut sichtbaren Grafik-Link auf dieser Seite klicken (tja, ein echter Eigenbau für Kurzsichtige wie mich, bis ich eine elegantere Lösung finde 😉 ).

Im Twitter-Kanal werde ich kurze News veröffentlichen. Eigenmeldungen zu Inhalten auf dieser Seite und kurze Infos über für Sie nützliche Nachrichten (zum Beispiel Sonderpreisaktionen für Spielen und Lernspiele oder empfehlenswerte Artikel im Internet) sind der eine Teil. Ich stöbere aber auch bei Twitter nach anderen interessanten Kanälen zu den Themen Spielen und Lernen und werde diese bei mir weiterempfehlen. Das heißt: Zu beiden Themen bekommen Sie täglich einen stetig wachsenden Nachrichtenfluss in meinem Kanal.

Wer Twitter noch nicht so kennt: Die News verlinken auf Webartikel und vieles mehr. Sie müssen sich einfach nur bei Twitter anmelden, noch nicht einmal selbst etwas veröffentlichen. Meinen Twitterkanal sehen Sie rechts gut sichtbar. Klicken Sie einfach unten auf „Join the Conversation“, und schon sind Sie dabei!

Viele Eltern, die ich auf den Messen in Leipzig und Hannover getroffen habe, sind beim Thema Facebook kritisch. Das finde ich gut! Manche haben einfach nur ein Profil angelegt, sind aber nicht aktiv. Andere wollen so lange nicht bei Facebook sein, bis die Bedürfnisse ihrer Kinder eine Teilnahme notwendig machen. Spannende Ansichten!

Deshalb habe ich mich entschlossen, keinen von Ihnen auf dieser Seite verfassten Kommentar bei Facebook zu spiegeln. Umgekehrt werden die Kommentare der Facebook-Fansite hier nicht veröffentlicht. Datenschutzbedürfnisse nehme ich sehr ernst, denn die habe ich selbst auch.

Wo immer Sie kommentieren werden – und ich hoffe, Sie tun es -: Ich bekomme immer mit, was in beiden Kanälen (Blog und Facebook) passiert und diskutiere mit Ihnen an enstprechender Stelle.

Total verSPIELt auf der INFA 2012

Dankeschön Hannover!

Die INFA ist seit einer Woche vorbei, und mich hat es mit einer Erkältung (die ich mir auf der Messe geholt habe) dann doch noch etwas umgehauen. Jetzt läuft die Nase nicht mehr, aber total verSPIELt läuft sich warm: Am Donnerstag, 1. November, geht es mit dem Magazin an dieser Stelle so richtig los. Aber vorher möchte ich unbedingt dies loswerden: Dankeschön Hannover!

Ich habe die Gespräche mit Eltern, Jugendlichen und Kindern am Ende nicht mehr zählen könnnen, so viele waren es. Und ich habe mich sehr darüber gefreut, wie positiv das Spiel- und Lern-Programm meiner Partner Avanquest und Headup Games angenommen worden ist.

Wie weit sind wir in der 3D-Rätselwelt „Q.U.B.E.“ denn nun gekommen? Wer hat sich inzwischen die App des „Bridge Constructor“ aufs IOS-Gerät gebeamt, weil er seine am Stand von total verSPIELt gebaute Brücke noch verbessern wollte? Sind schon alle Gegenstände in den „Junior Mystery Stories“ gefunden worden?

Spiele wie diese, die jenseits der Blockbuster in den Regalen stehen, sind nicht nur mein Thema auf der INFA und werden es dort im kommenden Jahr sein. Kluge, clevere, ganz einfach besondere Spiele werden bei total verSPIELt an dieser Stelle die größte Rolle spielen. Denn sie sind es wert, dass man ihnen ein wenig Raum bietet. Und natürlich heißt es hier auch künftig „App, App, Hurra!“.

Wie versprochen, werde ich versuchen, Pfade ins Dickicht des zu erwartenden Weihnachts-Spiele-Wahnsinns zu schlagen. Ich sags mal so: Würde jede Pressemitteilung über eine in Kürze erscheinende Neuheit für PC, Konsolen und Tablets ein Kilo wiegen, würde die Erde jetzt schon zu einer Scheibe platt gedrückt werden.

Aber wir schaffen das, denn Sie sind ja eingeladen, nicht nur Fragen zu stellen, sondern auch vielleicht selbst Tipps zu geben. Zu den vielen Themen, die sich im Gespräch mit Ihnen auf der Messe ergeben haben, sollte dies auf jeden Fall so sein.

Ich werden auf jeden Fall bis Donnerstag noch ein wenig an der Seite basteln, die Facebook-Fansite von total verSPIELt verlinken und den Twitter-Kanal mit dem neuen Titelbild aufmöbeln, und dann gehts los. Informativ, unterhaltsam, mit viel Humor und klaren Aussagen, was sich als Spiel lohnt. Versprochen!

Stefan Michaelis

total verSPIELt auf der INFA Hannover 2012

Tolle Spiele – cleveres Lernen

Alles aufgebaut, Strom fließt auch in Strömen, dann kann’s ja losgehen: Total verSPIELt freut sich auf neun Tage INFA und jede Menge Eltern, Kinder und Familien in Halle 25 am Stand H 60 auf dem Messegelände in Hannover. 2 PC, 4 Nintendo 3DS und ein iPad warten darauf, bespielt zu werden.

Die Familie steht dabei voll im Mittelpunkt an den Spielstationen. Wir ziehen praktisch mit dem Stand von Leipzig nach Hannover und haben mit Avanquest und Headup Games zwei Publisher am Start, die für qualitativ höchstwertige Familienunterhaltung und sinnvolle Spiele für Kinder stehen. Das sind die Spiele, die man bei uns nach Herzenslust ausprobieren kann:

Nintendo DS
Timmy das Schäfchen
Junior Mystery Stories
Supermodel Makeover
Superhirn II

 

PC
Trauma
Beat Hazard
Q.U.B.E.
Holy Avatar vs. Maidens of the Dead

 

iPad
Bridge Constructor

Ich bin gespannt: Schafft es Hannover ebenso wie Leipzig, alle Rekorde des Brückenbaus zu knacken? Wird der Teddy in „Trauma“ gerettet? Geht es in der Würfelwelt von „Q.U.B.E.“ ein bisschen weiter? Machen Mädchen mehr Punkte mit den schwierigen Aufgaben in „Supermodel Makeover“ als ich (was nicht schwer ist, ich hatte Null Punkte … 😉 )? Und begeistern die Lernspiele von „Timmy das Schäfchen“ genau so viele Kinder wie in Leipzig?

Dazu liefert der Shop von total verSPIELt jede Menge Highlights für Schnäppchenjäger: Jedes PC-Spiel 10 Euro, jedes DS-Spiel 13 Euro. Wer schon mal vorab mehr wissen möchte, hier ein kleiner Ausschnitt aus der INFA-Vorschau, in der total verSPIELt vom Felsenweg-Institut als Partner vertreten wird:

INFA-Vorschau

Außerdem wartet das Druckmagazin von total verSPIELt darauf, mitgenommen zu werden. Infos und mehr für alle, die gern gut spielen.

Also: Auf geht’s, Hannover!

total verSPIELt auf der Modell-Hobby-Spiel 2012

Dankeschön Leipzig!

 

Die drei Tage Modell-Hobby-Spiel 2012 sind vorbei, und wieder reise ich mit einem Tränchen im Auge zurück nach Hannover, denn Leipzig hat erneut einen Riesenspaß gemacht. Dankeschön an alle Eltern, mit denen wir – und vor allem ich – tolle Gespräche hatten, und ein dickes Kompliment an alle Kinder, die nicht nur total verSPIELt waren, sondern ebenfalls total interessiert an Tipps für wirklich gute Spiele.

Wie bei keiner Modell-Hobby-Spiel zuvor sind wir von total verSPIELt auf so viele offene Ohren für alle Themen rund ums Spielen gestoßen. Darüber hinaus habe ich viele, viele Anregungen erhalten, mich um wichtige Elternfragen zu kümmern, die ich ab Ende Oktober intensiv für diese Seite bearbeiten werde. Und ich habe einer Mutter versprochen: Ab Mitte November bin ich bereit, auch ganz gezielt individuell eine Art „Interactive-Geschenkeberatung“ zu machen, denn das Bedürfnis nach guten Spielen für Kinder und die Familie ist groß.

Ich freue mich vor allem darüber, dass die Auswahl der Spiele unserer Partner so gut angekommen ist. So hat „Trauma“ quer durch alle Altersgruppen viele zum Mitmachen bewegt. Ob „Timmy“, Wimmelbildspiel oder „Supermodel Makeover“: Die Auswahl für den Nintendo DS hat dazu geführt, dass wir fast schon „Fleischmarken“ hätten einführen müssen, um den Andrang zu bewältigen. Schön zu sehen, dass der Spieltisch von Abacus ebenfalls ein Ort der konzentriert verspielten Muße war und das Team von total verSPIELt hier viele Spielrunden mitmachen durfte. Und das iPad? Speziell am Sonntag haben sich spontan immer wieder Diskussionsgruppen ergeben, die mit dem „Bridge Constructor“ noch cleverere Bauwerke erschaffen wollten.

Viele wissen nun, dass total verSPIELt und seine Partner für gute Spiele stehen. Und viele wurden persönlich eingeladen, auf totalverSPIELt.de weiter zu verfolgen, was das Thema bis zur nächsten Modell-Hobby-Spiel hergibt. Viele wissen nun, dass Headup Games für interessante und außergewöhlich intelligente Spiele steht und Avanquest nicht nur immer wieder hervorragende Spiele für Kinder macht, sondern auch im Anwenderbereich einiges zu bieten hat. Es lohnt sich, beide im Auge zu haben, und das wird total verSPIELt natürlich auch redaktionell tun.

Ab Ende Oktober, wenn die INFA Hannover für total verSPIELt beendet ist und speziell ich wieder Luft zum Atmen habe, geht es auf total verSPIELt richtig rund! Als ich Sonntag Nacht noch schnell meine E-Mails gecheckt habe, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass bereits einige Eltern aus Leipzig die Facebook-Seite von total verSPIELt geliket haben. Super! Bleiben Sie dran, ich tue es auch.

Dankeschön Leipzig!

Stefan Michaelis

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